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Die Schule endet - und was nun?

10.09.2018

Intensives Bewerbungstraining an der Gesamtschule Much für den Jahrgang 9.

 

Zum Ende des Schuljahres wurde im Jahrgang 9 der Gesamtschule Much im Bereich der Berufsorientierung noch mal richtig Gas gegeben. 

Die Handwerkskammer und die IHK schickten zwei Ausbildungsbotschafterinnen in die Klassen, die ihren Alltag in ihren Ausbildungsberufen (Friseurin und Industriekauffrau) lebendig darstellten und ausführlich Rede und Antwort standen.

Neben wichtigen Informationen über die jeweiligen Berufe, wurden auch die Weiterbildungsmöglichkeiten erörtert. so erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass ein Meistertitel auch den Zugang zu Fachhochschulen ermöglicht. Eine Tätigkeit als Berufsschullehrer oder ein Bachelorstudiengang kann dann eine Option sein.

Ein dreistündiges Bewerbungstraining bot die AOK Rheinland an. Der Focus lag hier auf der korrekten Gestaltung des Bewerbungsschreibens und auf das richtige Verhalten im Vorstellungsgespräch. Antworten auf Fragen zum Verhältnis zu Lehrern und die Begründungen, warum manche Fächer nicht so gut benotet wurden, lassen Rückschlüsse auch auf den Charakter des Bewerbers oder der Bewerberin zu.

Wie wichtig es ist Strategien zu haben, um auf mögliche Fragen gut antworten zu können, wurde hierbei deutlich. Die Simulation von Vorstellungsgesprächen beendete das Bewerbungstraining.

Zum Abschluss kam unser Kurspartner die Firma Plarad von der Birrensbachhöhe  zu unseren Schülerinnen und Schüler. Frau Hemming stellte das Unternehmen kurz vor und ermunterte die Schülerschaft Praktika und Berufsfelderkundungen in den Unternehmen zu absolvieren, um die unterschiedlichen Ausbildungsberufe kennenzulernen. Ein IT-Spezialist der Firma, Kai Kaltenpoth, unterwies die Jungen und Mädchen, wie man eine Online-Bewerbung schreibt. Anhänge sollten im PDF-Format gespeichert werden und alle Informationen sollten in einem Anhang zu finden sein.

Anschaulich wurden anhand „realer“ Bewerbungsunterlagen Fehler aufgezeigt, die unbedingt zu vermeiden sind.

Mit so viel Input versehen, wurden die Schülerinnen und Schüler in das Wochenende entlassen.

Alle Veranstaltungen in der letzten Juniwoche zeigen, welchen hohen Stellenwert die Berufsorientierung an der  Gesamtschule Much hat. Diese Veranstaltungen reihen sich ein in eine lange Liste von berufsbezogenen Aktionen, wie z.B. das Unternehmerfrühstück und die Betriebsbesichtigungen, die im Berufsorientierungskonzept der Gesamtschule verankert sind.

Es ist uns ein Anliegen jeder Schülerin und jedem Schüler den bestmöglichen Abschluss zu ermöglichen und einen gelungenen Anschluss nach Beendigung der Schulzeit – sei es im Studium oder in der dualen Ausbildung – zu gewährleisten.

 

(Bericht: Sabine Jobke-Neuhaus, Koordinatorin der Studien- und Berufswahlorientierung an der GS Much, Foto: Frau Hemming)

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Die Schule endet - und was nun?